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Technologie

Allgemeines

PLM nutzt pulvermetallurgische Verfahrenstechniken, um neue und verbesserte Werkstoffeigenschaften zu erzeugen.

Die Pulvermetallurgie bietet die Möglichkeit, die Grenzen der Legierbarkeit und der Gefügestrukturierung – wie diese von der Schmelzmetallurgie her gegeben sind – zu überschreiten und somit durch Legierungs- und Prozesstechnik enorm verbesserte Eigenschaften für den Werkstoff Aluminium zu erzeugen.

Die Pulvermetallurgie – insbesondere die Verfahrenstechnik der schnellen Erstarrung – bietet die besten Möglichkeiten, die gewünschten Eigenschaftsverbesserungen gezielt einzustellen. PLM nutzt zur Vormaterialherstellung ein Verfahren im Industriemaßstab, das als Melt spinning (MS) oder auch als Planar Flow Casting (PFC) bekannt ist. Mit diesem Verfahren werden die höchsten Erstarrungsgeschwindigkeiten bei der Serienfertigung dieser Werkstoffe erreicht (ca. 106 K/sec) und somit die Grundvoraussetzungen für die Werkstoffqualität sichergestellt.

Neben den Zwischenprodukten aus dem MS-/PFC-Verfahren verarbeitet PLM auch gasverdüste Pulver, gemahlene Granulate, Pulvermischungen sowie sprühkompaktierte Al-Werkstoffe. Abhängig von den gewünschten Eigenschaften und dem Preis-Leistungsverhältnis kommt das eine oder das andere Vormaterial zum Einsatz.

 

Die zusätzlichen Freiheitsgrade gegenüber der Schmelzmetallurgie sind:

  • höhere Legierungsgehalte
  • Zugabe “unmöglicher“ Legierungselemente
  • homogenere Gefüge
  • micro-, nano- oder quasi-kristalline Gefügestrukturen
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